Hamburg ist das demokratischte Bundesland

Ja, das kann man schon so sagen, wenn man sich das ganze Bild anschaut. Nicht nur sind die Wahlergebnisse robust demokratisch, sondern auch das aktive Engagement der Bürgerinnen und Bürger während der 5-jährigen Legislaturperiode.

Unser zweijährlicher Volksbegehrensbericht sieht Hamburg an der Spitze der direkten Demokratie. Das aus gutem Grund: Seit es in den Bundesländern Volksinitiativen gibt (Bayern und Hessen seit 1946), haben die Hamburgerinnen und Hamburger (seit 1996) davon auf Landesebene am häufigsten - 68 Mal - Gebrauch gemacht.

Text in einfacher Sprache nach den Bildern.

Anzahl Volksinitiativen 'von unten' - Hamburg mit 68 an der Spitze

Balkendiagramm zeigt Hamburg ganz oben mit den meisten Volksinitiativen (68) seit es direkte Demokratie gibt.

Schleswig-Holstein und Hamburg mit den höchsten Anteilen erfolgreicher Verfahren 'von unten'

Beim Anteil erfolgreicher Verfahren 'von unten' sind Schleswig-Holstein (40,8 %) und Hamburg (36,6 %) an der Spitze

Anwendungshäufigkeit direktdemokratischer Verfahren 'von unten'

In Hamburg initiieren Bürgerinnen und Bürger im Durchschnitt 23 Verfahren in zehn Jahren

Anzahl und Häufigkeit der Initiativen 'von unten'

Anzahl und Häufigkeit der Initiativen 'von unten'

Es ist auch deshalb bemerkenswert, weil Hamburg ein Spätzünder war und die direkte Demokratie erst im Jahr 1996 einführte. Umso mehr wissen die Bürgerinnen und Bürger in Hamburg dieses Instrument zu schätzen. 

Hamburg führt mit Schleswig-Holstein mit jeweils über 36 Prozent auch die Liste der erfolgreichen Volksinitiativen. Das heißt, die Initiatoren hatten entweder einen vollen oder einen teilweisen Erfolg. Lange vor einem Volksentscheid konnten sie Kompromisse mit dem Senat aushandeln, so dass der stetig aufwändiger werdende Prozess der folgenden Stufen gar nicht mehr als sinnvoll erschien. Das ist gelebte Demokratie! Direkte Demokratie stärkt auch die repräsentative Demokratie.

Am 16. Mai wird diese Erfolgsgeschichte der Volksgesetzgebung in Hamburg 30 Jahre alt! 

Schaut hier auf ein paar visualisierte Details auf der Webseite und tauch ein Bisschen hinein:

https://www.mehr-demokratie.de/mehr-wissen/volksbegehren-in-den-laendern/volksbegehrensbericht-2026 

Der ausführlichen Volksbegehrensbericht 2026 könnt Ihr hier downloaden:

https://www.mehr-demokratie.de/fileadmin/pdf/2026/260505_VBB_2026_web.pdf 

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Einfache Sprache

Hamburg ist sehr demokratisch

7. Mai 2026

Hamburg ist ein sehr demokratisches Bundesland. Das sieht man an den Wahlergebnissen und daran, dass sich viele Menschen aktiv beteiligen.

Die Bürgerinnen und Bürger in Hamburg nutzen oft die Möglichkeit, selbst politische Themen einzubringen. Das nennt man Volksinitiative oder direkte Demokratie.

Ein Bericht zeigt:
Seit es Volksinitiativen in den Bundesländern gibt, haben die Menschen in Hamburg dieses Recht besonders häufig genutzt – insgesamt 68 Mal auf Landesebene.

Das ist besonders bemerkenswert, weil Hamburg die direkte Demokratie erst 1996 eingeführt hat. Andere Bundesländer hatten diese Möglichkeit schon viel früher.

Viele Volksinitiativen in Hamburg waren erfolgreich. Oft konnten sich die Initiatoren und der Senat schon vor einem Volksentscheid einigen. Dadurch waren weitere Schritte nicht mehr nötig.

Das zeigt:
Direkte Demokratie funktioniert in Hamburg gut und stärkt die Demokratie insgesamt.

Am 16. Mai wird die Volksgesetzgebung in Hamburg 30 Jahre alt.

Einige Details werden hier bildlich dargestellt: https://www.mehr-demokratie.de/mehr-wissen/volksbegehren-in-den-laendern/volksbegehrensbericht-2026 

Der ganze Bericht über Volksbegehren ist hier und kann heruntergeladen werden: https://www.mehr-demokratie.de/fileadmin/pdf/2026/260505_VBB_2026_web.pdf